Lieferung innerhalb von 2 Tagen innerhalb Deutschlands!

Versandkostenfrei ab 100€ · Deutschlandweit

COA zu jeder Charge, öffentlich einsehbar

Retatrutide

Ursprünglicher Preis war: 106,53 € – 533,32 €Aktueller Preis ist: 79,90 € – 399,99 €.

Grundpreis: 7,50 € / mg
zzgl. Versand

Kaufbereich

Beschreibung & Produktwissen

Menge wählen

Staffel je Produkt und Variante. Ab 5 Stück 15 %, ab 10 Stück 20 %, ab 15 Stück 25 %.

Zahlungsarten

Apple Pay
Google Pay
Visa
Mastercard
PayPal

Artikelnummer: ACE-retatrutide

Ausschließlich für Forschungszwecke

Produktinformationen und Ausführungen finden Sie in den Details unten.

Für die Laborforschung Auf Lager Lieferung nach Deutschland Lieferung innerhalb von 2 Tagen
AcePeptides / PRODUKTWISSEN

Beschreibung

Auf dieser Seite

Nur für Forschungszwecke

Nur für Forschungszwecke. Dieses Produkt ist ausschließlich für die Verwendung in der Laborforschung bestimmt. Es ist kein Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Kosmetikum. Nicht für den Gebrauch am Menschen oder am Tier.

Was Sie hier bekommen

Retatrutide, in der Entwicklungsliteratur als LY3437943 geführt, ist ein synthetisches, fettsäuremodifiziertes Polypeptid, das an drei Rezeptoren zugleich ansetzt: am GIP-Rezeptor, am GLP-1-Rezeptor und am Glukagonrezeptor. Daher die verbreitete Bezeichnung Triple-Agonist. Wir liefern die Substanz als lyophilisiertes, also gefriergetrocknetes Pulver in einem verschlossenen Vial, in vier Füllmengen von 10 bis 50 mg. Ein Lösungsmittel ist nicht enthalten und muss separat bezogen werden.

Im deutschsprachigen Handel finden sich beide Schreibweisen nebeneinander, Retatrutide und Retatrutid; gemeint ist dasselbe Molekül, und beide Formen bezeichnen hier dasselbe Forschungspeptid.

Das ist ausdrücklich kein Fertigpen und keine gebrauchsfertige Injektionslösung; eine bereits gelöste Form führen wir gesondert als Retatrutide Pen. Ein zugelassenes Arzneimittel ist auch der Pen nicht — die Substanz ist weltweit in keinem Land zugelassen.

Steckbrief

Merkmal Angabe
Bezeichnung Retatrutide
Entwicklungscode LY3437943
Molekülklasse synthetisches, fettsäuremodifiziertes Polypeptid
Rezeptorprofil GIP-, GLP-1- und Glukagonrezeptor (Triple-Agonist)
CAS-Nummer 2381089-83-2
Molekulargewicht ca. 4.731 g/mol
Lieferform lyophilisiertes Pulver im Vial, ohne Lösungsmittel
Menge je Vial 10 mg · 20 mg · 40 mg · 50 mg
Reinheit ≥ 99 % (HPLC), unabhängig geprüft von Janoshik Analytical
Analysezertifikat je Charge, Chargennummer auf dem Etikett · COA liegt jeder Lieferung bei; Informationen unter Qualität und Prüfung
Lagerung ungeöffnet Bitte die Lagerangaben auf dem Etikett der gelieferten Charge beachten.
Haltbarkeit ungeöffnet bis zum Verfallsdatum (EXP) auf dem Etikett

10, 20, 40 oder 50 mg — welche Füllmenge wofür?

Vier Gebindegrößen stehen zur Wahl: 10 mg, 20 mg, 40 mg und 50 mg je Vial. Der Unterschied ist ausschließlich die Menge Lyophilisat im Glas — gleiche Substanz, gleiche Lieferform, gleiche Chargenprüfung.

  • 10 mg — die kleinste Gebindegröße. Für einen einzelnen kleinen Ansatz oder um eine Charge zu prüfen, bevor größer eingekauft wird. Höchster Grundpreis je mg.
  • 20 mg — die mittlere Menge für laufende Arbeit an einer Fragestellung, ohne dass ein großer Rest gelöst stehen bleibt.
  • 40 mg und 50 mg — für größere Ansätze oder mehrere Ansätze nacheinander. Niedrigster Grundpreis je mg, und ein Behälter mit einer Rekonstitution statt vier.

Die Abwägung geht in beide Richtungen: Der Grundpreis je mg sinkt mit der Füllmenge, gelöste Substanz ist aber deutlich kürzer haltbar als trockenes Pulver. Wer die Menge am tatsächlichen Verbrauch ausrichtet, fährt in der Regel günstiger als wer das größte Vial nimmt und einen Rest verwirft.

Retatrutide online bestellen: Füllmenge oben wählen, Rest über den Warenkorb.

Eine 30-mg-Variante führen wir nicht — auch nicht auf Bestellung. Die Staffel ist 10, 20, 40 und 50 mg; die nächstliegenden Mengen sind 20 mg und 40 mg. Das schreiben wir hin, statt die Frage offenzulassen.

Reinheit, HPLC und CoA — was diese Angaben wert sind

Kaum eine Produktseite in diesem Segment kommt ohne die drei Kürzel aus. Was sie bedeuten, erklärt fast keine:

Reinheit ist kein Merkmal des Stoffes, sondern ein Messwert an einer bestimmten Charge. Ohne die Angabe, an welcher Charge, mit welchem Verfahren und wann gemessen wurde, ist eine Prozentzahl nicht überprüfbar.

HPLC steht für die chromatografische Trennung, mit der dieser Wert üblicherweise bestimmt wird. Die Substanz wird über eine Säule getrennt, und der Flächenanteil des Hauptpeaks am Gesamtsignal wird als Reinheit ausgewiesen. Eine HPLC-Angabe sagt allerdings nichts über die Identität des Moleküls — dass der Hauptpeak wirklich Retatrutide ist und nicht ein ähnlich laufendes Peptid, zeigt erst die Massenspektrometrie. Beide Verfahren gehören deshalb zusammen.

CoA ist die Abkürzung für Certificate of Analysis, das Analysezertifikat zur Charge. Ein CoA ist nur so viel wert wie seine Zuordnung: Es muss die Chargennummer tragen, die auch auf dem gelieferten Vial steht, und es muss das ausführende Labor und das Prüfdatum nennen. Ein undatiertes CoA ohne Chargenbezug, das für jede Bestellung dasselbe PDF ist, belegt nichts.

Für unsere Ware ist die Reinheit geprüft: ≥ 99 %, per HPLC bestimmt, unabhängig geprüft von Janoshik Analytical — gültig für die geprüfte Charge zum Prüfzeitpunkt, nicht für den Stoff an sich. Chargennummer (LOT) und Verfallsdatum (EXP) stehen auf dem Etikett. Ein chargenbezogenes COA liegt jeder Lieferung bei. Online ist derzeit kein Download eingerichtet.

Preis je Milligramm statt Preis je Vial

Der auffälligste Fehler beim Anbietervergleich ist der Blick auf den Vialpreis statt auf den Preis je Milligramm. Deshalb steht bei uns an jeder Variante der Grundpreis, berechnet aus Verkaufspreis und Füllmenge: 10 mg: 7,99 € / mg · 20 mg: 7,50 € / mg · 40 mg: 7,75 € / mg · 50 mg: 8,00 € / mg. Damit lässt sich unser Angebot in einer Zeile mit jedem anderen vergleichen. Von elf Produktseiten, die wir für dieses Warensegment in der deutschen Google-Suche ausgewertet haben, weisen zwei diesen Wert aus.

Forschungsstand

Retatrutide wird als Kandidat in der Stoffwechselforschung untersucht. Der Ansatz besteht darin, drei Rezeptoren gleichzeitig zu adressieren, die jeweils für sich bereits Gegenstand etablierter Wirkstoffklassen sind: GLP-1 und GIP im Bereich der Inkretine, dazu der Glukagonrezeptor, über den unter anderem der Energieumsatz beeinflusst wird.

Welche drei Ziele das im Einzelnen sind, ordnet diese Übersicht:

Rezeptor Endogener Ligand Wofür er in der Forschung steht
GLP-1-Rezeptor Glucagon-like Peptide 1 Inkretinachse; seit Jahren Ziel zugelassener Wirkstoffe
GIP-Rezeptor Glucose-dependent insulinotropic polypeptide zweite Inkretinachse; in Dualagonisten mitadressiert
Glukagonrezeptor Glukagon Leberstoffwechsel und Energieumsatz

Der Sprung von einem GLP-1-Agonisten über die Kombination GLP-1 + GIP hin zu allen drei Rezeptoren ist die wissenschaftliche Neuerung an diesem Molekül; ob sich der Glukagonarm auszahlt, entscheidet die laufende Entwicklung. Für unser Vial ändert das nichts: Es ist ein Forschungspeptid, kein Prüfpräparat und kein Arzneimittel.

Publizierte Studien am Menschen liegen aus der klinischen Entwicklung durch Eli Lilly vor, darunter zwei Phase-2-Arbeiten aus dem Jahr 2023: Jastreboff et al., „Triple-Hormone-Receptor Agonist Retatrutide for Obesity — A Phase 2 Trial“, New England Journal of Medicine 2023;389(6):514–526, sowie Rosenstock et al., „Retatrutide, a GIP, GLP-1 and glucagon receptor agonist, for people with type 2 diabetes: a randomised, double-blind, placebo and active-controlled, parallel-group, phase 2 trial“, The Lancet 2023;402(10401):529–544. Was in diesen Arbeiten berichtet wird, referieren wir nicht auf dieser Produktseite, sondern eingeordnet unter Retatrutide: Wirkung, Studienlage und Rechtslage. Der Grund: Sie beschreiben die Anwendung eines Prüfpräparats am Menschen unter ärztlicher Aufsicht, und daraus lässt sich für ein Forschungsreagenz keine Aussage ableiten.

Was zu Retatrutide nicht bekannt ist

Diesen Abschnitt schreibt in dieser Nische sonst fast niemand, und genau deshalb steht er hier.

  • Keine Zulassung, nirgendwo. Damit gibt es keine behördlich geprüfte Fachinformation, kein bewertetes Nutzen-Risiko-Verhältnis und keine amtliche Nebenwirkungsübersicht.
  • Keine Langzeitdaten. Die veröffentlichten Studien laufen über Monate, nicht über Jahre. Was eine mehrjährige Exposition bewirkt, ist unbeantwortet.
  • Begrenzte Studienpopulationen. Phase-2-Studien schließen ausgewählte Teilnehmergruppen ein. Aussagen über ältere Menschen, über Schwangere oder über Personen mit relevanten Begleiterkrankungen lassen sich daraus nicht ableiten.
  • Keine unabhängige Wirksamkeitsprüfung. Die vorliegenden Daten stammen aus der Entwicklung eines einzelnen Herstellers.
  • Keine Aussage über Material aus dem Forschungshandel. Publizierte Studien wurden mit dem Prüfpräparat des Entwicklers durchgeführt. Ein Vial aus dem Forschungsbedarfshandel — unseres eingeschlossen — ist damit nicht identisch. Wer Vergleichbarkeit annimmt, nimmt etwas an, das niemand belegt hat.

Rechtslage in Deutschland

Kurz und ohne Umschweife: Der Handel mit Retatrutide als Forschungschemikalie ist in Deutschland zulässig. Entscheidend ist die Zweckbestimmung. Ein Stoff wird nicht durch seine Molekülstruktur zum Arzneimittel, sondern durch die Bestimmung, die ihm der Anbieter gibt, und durch die Aufmachung, in der er angeboten wird (§ 2 Arzneimittelgesetz). Wir bieten Retatrutide ausschließlich als Reagenz für die Laborforschung an, ohne Anwendungsempfehlung, ohne Dosierungsangabe und ohne jede Aussage über einen gesundheitlichen Nutzen. In diesem Rahmen liegt kein Arzneimittel vor.

Das gilt in beide Richtungen: Wer die Substanz am Menschen anwendet, verlässt diesen Rahmen und bewegt sich im Anwendungsbereich des Arzneimittelgesetzes. Ein zugelassenes Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Retatrutide existiert nicht, weder rezeptfrei noch auf Rezept.

Für den Erwerb in Deutschland folgt daraus: Wer hier Retatrutide bestellt, bestellt ein Reagenz und kein Präparat. Die Zweckbestimmung, unter der die Ware das Haus verlässt, gilt auch für den Empfänger.

Ausführlicher behandeln wir das Thema auf unserer Seite zur rechtlichen Einordnung von Forschungspeptiden in Deutschland.

Handhabung im Labor

Gekühlt bei 2–8 °C für den laufenden Gebrauch, tiefgekühlt bei −20 °C für lange Standzeiten. Maßgeblich ist das Etikett des Vials, Feld STORE. Vor dem Öffnen lässt man das Vial auf Raumtemperatur kommen, damit sich am kalten Glas keine Feuchtigkeit niederschlägt.

Zur Rekonstitution wird das Lösungsmittel langsam an der Innenwand des Vials entlang zugegeben, nicht direkt auf das Pulver. Anschließend wird das Vial vorsichtig geschwenkt, bis sich das Lyophilisat gelöst hat — nicht geschüttelt, weil Schaumbildung Peptide mechanisch belastet. Als Lösungsmittel dient im Laboralltag bakteriostatisches oder steriles Wasser, das wir in 3-ml- und 10-ml-Gebinden führen; der konservierende Zusatz im bakteriostatischen Wasser ist für Ansätze mit mehreren Entnahmen innerhalb längerer Standzeiten gedacht.

Die gelöste Substanz gehört in den Kühlschrank, lichtgeschützt, und ist deutlich kürzer haltbar als das trockene Pulver; wiederholtes Einfrieren und Auftauen ist zu vermeiden. Wie viel Lösungsmittel zu welcher Konzentration führt, rechnet unser Rechner für Retatrutide-Vials aus — mit den Vialgrößen, die wir führen. Laborarithmetik, ausdrücklich keine Anwendungsempfehlung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Retatrutide?

Ein synthetisches Polypeptid mit dem Entwicklungscode LY3437943, das an GIP-, GLP-1- und Glukagonrezeptor zugleich ansetzt. Es befindet sich in der klinischen Entwicklung und wird hier als Forschungsreagenz in Vialform angeboten.

Kann ich Retatrutide in Deutschland kaufen?

Ja, als Forschungschemikalie. Wir liefern ausschließlich nach Deutschland. Als Arzneimittel ist Retatrutide nicht erhältlich, auch nicht über eine Apotheke oder auf Rezept.

Ist Retatrutide legal?

Der Handel als Forschungschemikalie ist zulässig, die Anwendung am Menschen von dieser Einordnung nicht gedeckt — siehe Abschnitt zur Rechtslage.

Wo ist Retatrutide zugelassen?

Nach unserem Kenntnisstand in keinem Land. Es gibt keine Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur, keine durch die US-amerikanische FDA und keine nationale deutsche Zulassung.

Wie viel mg Retatrutide pro Woche?

Dazu machen wir keine Angabe. Dosierungsschemata für Menschen zu veröffentlichen wäre bei einem nicht zugelassenen Stoff unverantwortlich und widerspricht der Zweckbestimmung dieses Produkts. Für Konzentrationsberechnungen im Laborkontext steht der Peptid-Rechner bereit.

Wie wird Retatrutide eingenommen?

Gar nicht — das Produkt ist nicht zur Anwendung am Menschen oder am Tier bestimmt. Im Labor wird das Lyophilisat rekonstituiert; das beschreibt der Abschnitt „Handhabung im Labor“.

Wie viel nimmt man mit Retatrutide ab?

Diese Frage zielt auf klinische Studiendaten, nicht auf dieses Produkt. Was in den publizierten Phase-2-Arbeiten berichtet wurde, steht mit Fundstelle und Einordnung unter Retatrutide: Wirkung, Studienlage und Rechtslage. Auf einer Produktseite für ein Forschungsreagenz würde dieselbe Zahl als Wirkversprechen gelesen — deshalb steht sie dort und nicht hier.

Welche Nebenwirkungen hat Retatrutide?

Ein Nebenwirkungsprofil im arzneimittelrechtlichen Sinn existiert nur für zugelassene Präparate mit geprüfter Fachinformation. Für Retatrutide gibt es das nicht. Unerwünschte Wirkungen wurden in den klinischen Studien erfasst und dort publiziert; für unser Produkt leiten wir daraus keine Aussage ab.

Wie schnell wirkt Retatrutide?

Eine Wirkungsaussage treffen wir nicht. Sie wäre für ein Produkt, das nicht am Menschen angewendet werden darf, gegenstandslos.

Verwandte Produkte und weiterführende Seiten

Zusätzliche Informationen

Ausführung

10 mg, 20 mg, 40 mg, 50 mg

Warenkorb