Beschreibung
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KLOW online kaufen: Wir geben das Blend-Vial ausschließlich über diesen Shop ab. Sie legen es oben in den Warenkorb und bestellen online; bezahlt wird per PayPal, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay. Einen Ladenverkauf gibt es nicht.
Nur für Forschungszwecke. Dieses Produkt ist ausschließlich für die Verwendung in der Laborforschung bestimmt. Es ist kein Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Kosmetikum. Nicht für den Gebrauch am Menschen oder am Tier.
KLOW ist eine Handelsbezeichnung für einen Blend aus vier Peptiden, die gemeinsam in einem Vial lyophilisiert vorliegen: GHK-Cu, BPC-157, TB-500 und KPV. Der Name ist ein Akronym aus den Kürzeln der Komponenten und bezeichnet keinen eigenen Wirkstoff. Geliefert wird ein verschlossenes Vial mit 80 mg Trockenpulver, das im Labor rekonstituiert wird.
Was genau im Vial ist
Die Angabe „80 mg“ ist eine Summe. So verteilt sie sich:
| Komponente | Menge im Vial | Massenanteil | Einzelprodukt |
|---|---|---|---|
| GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid) | 50 mg | 62,5 % | Einzelvial GHK-Cu |
| BPC-157 | 10 mg | 12,5 % | Einzelvial BPC-157 |
| TB-500 (Thymosin β4) | 10 mg | 12,5 % | TB-500 |
| KPV (Lys-Pro-Val) | 10 mg | 12,5 % | KPV |
| Gesamt | 80 mg | 100 % | — |
Fast zwei Drittel der Masse entfallen auf GHK-Cu. Das ist die Information, die über die Vergleichbarkeit von Angeboten entscheidet: Zwei Vials, beide mit „80 mg KLOW“ beschriftet, können völlig unterschiedliche Anteile enthalten, wenn der Anbieter die Einzelmengen nicht angibt. Ein Blendname ist keine Rezeptur.
Da sich die vier Moleküle deutlich in der Größe unterscheiden — KPV wiegt rund 342 g/mol, GHK-Cu rund 402 g/mol, das TB-500-Fragment Ac-LKKTETQ rund 889 g/mol, BPC-157 rund 1.420 g/mol — sind die Stoffmengenverhältnisse ungleicher als die Massenanteile.
KLOW und GLOW — der Unterschied in einem Satz
KLOW ist GLOW plus 10 mg KPV. GLOW enthält 70 mg aus drei Komponenten, KLOW 80 mg aus vier. Alles andere ist identisch: dieselben Mengen GHK-Cu, BPC-157 und TB-500.
| GLOW | KLOW | |
|---|---|---|
| GHK-Cu | 50 mg | 50 mg |
| BPC-157 | 10 mg | 10 mg |
| TB-500 | 10 mg | 10 mg |
| KPV | — | 10 mg |
| Gesamt | 70 mg | 80 mg |
Die vier Komponenten im Forschungskontext
GHK-Cu ist der Komplex aus dem Tripeptid Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin und einem Kupfer(II)-Ion, Molekulargewicht rund 402 g/mol, CAS 89030-95-5 (das freie Tripeptid GHK trägt die CAS-Nummer 49557-75-7). Das Tripeptid kommt im menschlichen Plasma vor, seine Konzentration sinkt mit dem Lebensalter. Untersucht wird es überwiegend in Zellkultur- und Tiermodellen zu Kollagensynthese und Kupfertransport — mehr dazu im Beitrag GHK-Cu.
BPC-157 ist ein synthetisches Peptid aus 15 Aminosäuren, CAS 137525-51-0, Molekulargewicht rund 1.420 g/mol. Die Sequenz leitet sich von einem im menschlichen Magensaft beschriebenen Protein ab. Die publizierten Arbeiten sind nahezu ausschließlich Tierversuche; siehe BPC-157.
TB-500 bezeichnet Material, das sich von Thymosin β4 ableitet, einem Aktin-bindenden Protein aus 43 Aminosäuren. Wichtig für die Bewertung einer Charge: Unter diesem Handelsnamen wird im Forschungshandel nicht das vollständige Protein geliefert, sondern das acetylierte Fragment Ac-LKKTETQ mit 889 g/mol — auch hier. Die zehn Milligramm beziehen sich auf dieses Fragment.
KPV ist das Tripeptid Lysin-Prolin-Valin mit rund 342 g/mol. Es entspricht den drei endständigen Aminosäuren des α-Melanozyten-stimulierenden Hormons. Untersucht wird KPV in Zell- und Tiermodellen zu Entzündungsprozessen, insbesondere an Modellen der Darmschleimhaut. Es ist damit die Komponente, die KLOW von GLOW inhaltlich unterscheidet — und zugleich die mit der dünnsten Datenlage.
Warum es diesen Blend gibt
KLOW ist im Peptidhandel entstanden, nicht in einem pharmazeutischen Entwicklungsprogramm. Zusammengestellt wurden Substanzen, die in der Forschung jeweils im Umfeld von Gewebeumbau, extrazellulärer Matrix und Entzündungsmodulation untersucht werden. Die Zusammenstellung ist eine Sortimentsentscheidung des Herstellers, keine wissenschaftlich begründete Formulierung. Wer die Komponenten getrennt beziehen möchte, findet sie alle vier als Einzelprodukte in unserem Sortiment.
Blend oder vier Einzelvials — was das praktisch bedeutet
Beide Bezugswege haben nachvollziehbare Vor- und Nachteile, und sie hängen nicht an der Qualität, sondern an der Arbeitsweise im Labor.
Für den Blend spricht: eine einzige Rekonstitution, ein einziges Vial in der Kühlung, ein fixes Verhältnis, das sich über Versuchsreihen hinweg nicht verschiebt. Gegen ihn spricht: Das Verhältnis ist eben fix. Sie können den Anteil einer Komponente nicht verändern, ohne alle anderen mitzuverändern, und Sie können einen beobachteten Effekt keiner einzelnen Substanz zuordnen. Für jeden Versuchsaufbau, der zwischen den Komponenten unterscheiden soll, sind Einzelvials die einzige brauchbare Grundlage.
Ein zweiter Punkt betrifft die Analytik: Ein Analysezertifikat zu einem Vierfachblend muss vier Substanzen belegen. Prüfen Sie, ob das vorliegende Dokument tatsächlich alle vier Komponenten mit ihren Mengen ausweist oder nur eine Gesamtaussage trifft. Das zu dieser Charge gehörende Zertifikat: Ein chargenbezogenes COA liegt jeder Lieferung bei. Online ist derzeit kein Download eingerichtet.
Grenzen der Evidenz — was für KLOW nicht bekannt ist
Für die Mischung als Mischung existiert keine publizierte Untersuchung. Was über KLOW gesagt werden kann, ist die Summe dessen, was über vier Einzelstoffe bekannt ist — und das ist ganz überwiegend präklinisch.
Ausdrücklich nicht bekannt ist:
- ob sich die vier Peptide in Lösung gegenseitig beeinflussen;
- ob das Verhältnis 50 : 10 : 10 : 10 einen sachlichen Grund hat;
- wie sich die gemeinsame Lyophilisierung auf die Stabilität der einzelnen Komponenten auswirkt, verglichen mit getrennter Lagerung;
- welchen zusätzlichen Beitrag KPV gegenüber dem Dreierblend leistet — dazu gibt es keine vergleichende Untersuchung;
- welche Humandaten vorliegen: für keine der vier Komponenten gibt es belastbare Langzeitdaten am Menschen.
Diese Punkte zu benennen ist die korrekte Beschreibung des Kenntnisstands. Jede weitergehende Aussage wäre unbelegt.
Rechtslage in Deutschland
Der Handel mit diesen Peptiden als Forschungschemikalie ist in Deutschland zulässig; entscheidend ist die Zweckbestimmung. Nach § 2 Arzneimittelgesetz hängt die Einordnung als Arzneimittel davon ab, wozu ein Stoff bestimmt ist und wie er dargeboten wird. Dieses Vial ist Laborware: kein zugelassenes Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel, nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt. Keine der vier Komponenten fällt unter das Betäubungsmittelgesetz.
Zu beachten: BPC-157 und Thymosin-β4-Derivate stehen auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur. Im organisierten Sport ist ihr Einsatz sanktioniert, und je nach Sachverhalt kann das Anti-Doping-Gesetz einschlägig sein. Ausführlich: Sind Peptide in Deutschland legal?
Grundpreis je Milligramm — bei Blends mit einer Besonderheit
Der Grundpreis je Milligramm ist die einzige Größe, mit der sich Angebote sauber vergleichen lassen. Bei einem Blend bezieht er sich auf die Gesamtmenge von 80 mg, nicht auf eine einzelne Komponente. Das hat eine Folge, die man kennen muss: Weil GHK-Cu im Einkauf deutlich günstiger ist als BPC-157 oder TB-500 und zugleich fast zwei Drittel der Masse stellt, fällt der Grundpreis eines KLOW-Vials rechnerisch niedriger aus als der eines reinen BPC-157-Vials. Das ist ein Effekt der Zusammensetzung, kein Qualitätsmerkmal.
Ein Vergleich, der etwas aussagt, geht so: Rechnen Sie den Milligrammpreis der vier Einzelprodukte auf die im Blend enthaltenen Mengen um und stellen Sie die Summe dem Blendpreis gegenüber. Wir weisen 1,87 € / mg an jeder Variante aus.
Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Produktform | Blend aus vier Peptiden, gemeinsam lyophilisiert |
| Bestandteile | GHK-Cu 50 mg · BPC-157 10 mg · TB-500 10 mg · KPV 10 mg |
| Gesamtmenge je Vial | 80 mg |
| Lieferform | lyophilisiertes Pulver im verschlossenen Vial |
| Molekulargewicht KPV | ca. 342 g/mol |
| Molekulargewicht GHK-Cu | ca. 402 g/mol (Kupferkomplex) |
| Molekulargewicht BPC-157 | ca. 1.420 g/mol |
| CAS-Nummer GHK-Cu (Kupferkomplex) | 89030-95-5 |
| CAS-Nummer BPC-157 | 137525-51-0 |
| Lagerung ungeöffnet | Bitte die Lagerangaben auf dem Etikett der gelieferten Charge beachten. |
| Reinheit | ≥ 99 % (HPLC), unabhängig geprüft von Janoshik Analytical |
| Analysezertifikat | je Charge, Chargennummer auf dem Etikett · COA liegt jeder Lieferung bei; Informationen unter Qualität und Prüfung |
Handhabung im Labor
Das Vial vor dem Öffnen auf Raumtemperatur kommen lassen, damit sich kein Kondenswasser auf dem kalten Glas niederschlägt. Das Lösungsmittel — im Peptidlabor üblicherweise bakteriostatisches Wasser — langsam an der Innenwand zugeben und das Vial anschließend schwenken, nicht schütteln.
Bei einem Vierfachblend gilt: Die berechnete Konzentration bezieht sich auf die Gesamtmenge von 80 mg. Die Konzentration je Einzelkomponente ergibt sich anteilig aus der Tabelle oben — bei GHK-Cu also 62,5 %, bei den drei übrigen je 12,5 % des Gesamtwerts. Der Rechner für Lösungsmittel und Konzentration rechnet Lösungsmittelvolumen in Konzentration je Milliliter um.
Werte zu Lagertemperatur und Haltbarkeit vor und nach der Rekonstitution: Für ungeöffnete Ware gelten die Angaben auf dem Etikett. Für rekonstituiertes Material nennen wir keine pauschale Haltbarkeit, weil sie von Lösungsmittel, Temperatur und Lichtschutz abhängt.
Der Kupferanteil bestimmt die Bedingungen
Weil GHK-Cu fast zwei Drittel der Masse stellt, richtet sich die Handhabung dieses Blends in der Praxis nach den Eigenschaften eines Kupferkomplexes und nicht nach denen der drei übrigen Peptide. Kupfer(II)-Komplexe sind licht- und oxidationsempfindlich, und die charakteristisch blaue Färbung der Lösung stammt vom Metall, nicht von einem Zusatz. Ansätze gehören deshalb in ein lichtgeschütztes Gefäß, und der Kontakt mit Luftsauerstoff bleibt kurz.
Aus dem Aussehen des Pulvers lässt sich dabei nichts über die Zusammensetzung ableiten. Die blaue Farbe belegt lediglich, dass GHK-Cu enthalten ist — nicht, in welcher Menge, und über die Anwesenheit von BPC-157, TB-500 und KPV sagt sie überhaupt nichts. Das leistet allein die Analytik der Charge, und genau deshalb steht die Aufschlüsselung der vier Einzelmengen auf dieser Seite weit oben.
Häufig gestellte Fragen
Was ist KLOW? Ein Blend aus vier Forschungspeptiden in einem Vial. KLOW ist kein eigener Wirkstoff, sondern eine Abfüllung aus GHK-Cu, BPC-157, TB-500 und KPV.
Welche Peptide enthält KLOW? 50 mg GHK-Cu, 10 mg BPC-157, 10 mg TB-500 und 10 mg KPV, zusammen 80 mg.
Was ist der Unterschied zwischen KLOW und GLOW? KLOW enthält zusätzlich 10 mg KPV. GLOW kommt auf 70 mg aus drei Komponenten, KLOW auf 80 mg aus vier.
Gibt es eine KLOW-Dosierung? Nicht von uns. Wir liefern Laborware und geben keine Dosierungs- oder Anwendungsempfehlungen für Menschen — das wäre mit der Zweckbestimmung des Produkts nicht vereinbar.
Ist KLOW in Deutschland legal erhältlich? Als Forschungschemikalie mit entsprechender Zweckbestimmung ja. Es ist kein Arzneimittel und nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
Verwandte Produkte
- GLOW — 80 mg minus KPV, also 70 mg aus drei Komponenten
- KPV — Einzelsubstanz, 10 mg
- GHK-Cu — Einzelsubstanz, 50 und 100 mg
Alle Blends dieser Gruppe stehen in der Kategorie Anti-Aging-Peptide.






