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PT-141

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Artikelnummer: ACE-pt-141

Ausschließlich für Forschungszwecke

Produktinformationen und Ausführungen finden Sie in den Details unten.

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AcePeptides / PRODUKTWISSEN

Beschreibung

Auf dieser Seite

PT-141 online bestellen: Variante oben wählen, den Rest erledigt der Warenkorb. Verkauft wird ausschließlich online über diesen Shop; bezahlt wird per PayPal, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay. Wer PT-141 online kaufen will, sollte vor jeder Bestellung prüfen, ob die Füllmenge je Vial ausgewiesen ist und ob es zu der gelieferten Charge ein Analysezertifikat gibt.

Ein Nasenspray führen wir nicht. Geliefert wird ausschließlich das Vial mit lyophilisiertem Pulver. Die Erwartung einer nasalen Darreichungsform ist bei dieser Substanz nicht abwegig: Bremelanotid wurde in der klinischen Entwicklung zeitweise als Spray zur nasalen Anwendung untersucht. Dieser Weg wurde jedoch nicht bis zur Zulassung geführt, und das später zugelassene Fertigarzneimittel ist ein Injektionspräparat. Was heute als „PT-141 Nasenspray“ gehandelt wird, ist folglich keine geprüfte Arzneiform, sondern unregulierte Ware unbekannter Zusammensetzung.


Nur für Forschungszwecke. Dieses Produkt ist ausschließlich für die Verwendung in der Laborforschung bestimmt. Es ist kein Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Kosmetikum. Nicht für den Gebrauch am Menschen oder am Tier.


PT 141, chemisch Bremelanotid, ist ein synthetisches zyklisches Heptapeptid aus der Familie der Melanocortin-Rezeptor-Agonisten. Es leitet sich strukturell von Melanotan 2 ab und wird in der Forschung als Werkzeug zur Untersuchung zentralnervöser Melanocortin-Signalwege eingesetzt. Geliefert wird ein verschlossenes Vial mit 10 mg lyophilisiertem Pulver für die Rekonstitution im Labor.

Steckbrief

Merkmal Angabe
Substanzklasse zyklisches Heptapeptid, Melanocortin-Rezeptor-Agonist
Freiname Bremelanotid
Struktur Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-OH
Summenformel C₅₀H₆₈N₁₄O₁₀
Molekulargewicht ca. 1.025 g/mol
CAS-Nummer 189691-06-3
Lieferform lyophilisiertes Pulver im verschlossenen Vial
Menge je Vial 10 mg
Lagerung ungeöffnet Bitte die Lagerangaben auf dem Etikett der gelieferten Charge beachten.
Reinheit ≥ 99 % (HPLC), unabhängig geprüft von Janoshik Analytical
Analysezertifikat je Charge, Chargennummer auf dem Etikett · COA liegt jeder Lieferung bei; Informationen unter Qualität und Prüfung

Woher PT-141 kommt — die Verbindung zu Melanotan 2

PT-141 ist chemisch der C-terminale Säure-Abkömmling von Melanotan 2: Wo MT-2 am Kettenende ein Amid trägt, steht bei Bremelanotid eine freie Carboxylgruppe. Diese eine Änderung an einem einzigen Ende des Rings hat zwei Folgen, die für das Verständnis der Substanz zentral sind.

Erstens verschiebt sie das Rezeptorprofil. Melanocortin-Rezeptoren sind eine Familie aus fünf G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (MC1R bis MC5R). MT-2 spricht mehrere davon nahezu gleichermaßen an; Bremelanotid wirkt vorrangig über MC4R, einen überwiegend im zentralen Nervensystem exprimierten Subtyp, und deutlich schwächer über MC1R, den Rezeptor auf Melanozyten.

Zweitens hatte diese Selektivität zur Folge, dass PT-141 als einzige Substanz dieser Familie ein vollständiges pharmazeutisches Entwicklungsprogramm durchlaufen hat — während MT-2 nie über den unregulierten Handel hinauskam.

Regulatorischer Status — der wichtige Unterschied

Für den Wirkstoff Bremelanotid existiert in den Vereinigten Staaten seit 2019 ein zugelassenes Fertigarzneimittel zur Behandlung einer bestimmten sexuellen Funktionsstörung bei prämenopausalen Frauen. Die Zulassung stützt sich auf zwei randomisierte, placebokontrollierte Phase-III-Studien.

Daraus folgt ausdrücklich nicht, dass dieses Vial ein Arzneimittel wäre. Das Gegenteil ist der Fall, und der Unterschied ist präzise benennbar:

Zugelassenes Fertigarzneimittel Dieses Vial
Rechtsstatus Arzneimittel mit Zulassung Forschungschemikalie
Herstellung pharmazeutische Produktion nach GMP als Forschungschemikalie, ohne arzneimittelrechtliche Zulassung
Darreichung anwendungsfertiger Fertigpen, definierte Menge Trockenpulver, im Labor zu lösen
Abgabe ärztliche Verschreibung frei bestellbar als Laborbedarf, kein Rezept
Bestimmung Anwendung am Menschen Laborforschung

In deutschen Apotheken ist Bremelanotid nicht erhältlich. Die Zulassung von 2019 gilt für die Vereinigten Staaten; in der Europäischen Union ist kein bremelanotidhaltiges Fertigarzneimittel verfügbar. Damit gibt es hierzulande weder eine Apotheke, die ein solches Präparat regulär abgeben könnte, noch einen Apothekenpreis, mit dem sich irgendein Angebot vergleichen ließe. Unser Vial wäre für diesen Vertriebsweg ohnehin kein Kandidat: Es ist Laborware ohne Zulassung, ohne Indikation und ohne Bestimmung zur Anwendung am Menschen.

Dass ein Wirkstoff irgendwo als Arzneimittel zugelassen ist, sagt über Laborware desselben Wirkstoffs nichts aus — außer, dass die Substanz pharmakologisch gut charakterisiert ist. Der Zulassungsstatus lässt sich nicht auf ein Forschungsvial übertragen.

Was in der Forschung untersucht wird

Das Interesse an MC4R reicht über eine einzelne Fragestellung hinaus. Der Rezeptor sitzt an mehreren Schnittstellen zentralnervöser Regulation und wird unter anderem im Zusammenhang mit Energiehaushalt, Nahrungsaufnahme und Sexualverhalten untersucht. MC4R-Agonisten wie Bremelanotid dienen dabei als pharmakologische Sonden: Sie sprechen den Rezeptor gezielt an, sodass sich die nachgeschalteten Signalwege im Modell beobachten lassen.

Charakteristisch für diesen Wirkmechanismus ist, dass er zentralnervös ansetzt und nicht am Gefäßsystem — das unterscheidet Melanocortin-Agonisten grundlegend von der Substanzklasse der PDE-5-Hemmer, mit der PT-141 im Netz regelmäßig in einen Topf geworfen wird. Es sind pharmakologisch zwei verschiedene Angriffspunkte.

Bekannte Risiken

Weil Bremelanotid ein Zulassungsverfahren durchlaufen hat, ist über sein Nebenwirkungsprofil mehr bekannt als über das der meisten Substanzen in diesem Sortiment. Beschrieben werden in den Zulassungsunterlagen unter anderem:

  • Übelkeit, häufigste unerwünschte Wirkung, bei einem erheblichen Teil der Studienteilnehmerinnen;
  • Kopfschmerzen, Erbrechen, Hitzegefühl und Reaktionen an der Injektionsstelle;
  • vorübergehende Blutdruckanstiege bei gleichzeitigem Abfall der Herzfrequenz nach der Gabe — der Grund, warum für das zugelassene Arzneimittel Anwendungsbeschränkungen bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen;
  • fokale Hyperpigmentierung, also umschriebene Dunkelfärbungen der Haut, als Ausdruck der verbliebenen MC1R-Aktivität.

Für Material aus dem unregulierten Handel kommt hinzu, was bei jeder Forschungschemikalie gilt: Identität, Reinheit und Sterilität sind nicht behördlich geprüft, und die Zusammensetzung ist nur so gut belegt wie das zugehörige Analysezertifikat.

Grenzen der Evidenz

Auch bei einer zugelassenen Substanz endet das Wissen an einer klar bestimmbaren Stelle:

  • Die Studien betrafen eine eng definierte Population und eine eng definierte Fragestellung. Auf andere Gruppen oder andere Zwecke lassen sich ihre Ergebnisse nicht übertragen.
  • Langzeitdaten über mehrere Jahre fehlen. Die Zulassungsstudien liefen über begrenzte Zeiträume.
  • Für die wiederholte Anwendung außerhalb des zugelassenen Rahmens gibt es keine kontrollierten Daten — und für Material unbekannter Herkunft ohnehin nicht.
  • Ob das MC1R-vermittelte Pigmentierungssignal bei längerer Exposition klinisch relevant wird, ist nicht untersucht.

Rechtslage in Deutschland

Der Handel mit Bremelanotid als Forschungschemikalie ist zulässig; entscheidend ist die Zweckbestimmung. Nach § 2 Arzneimittelgesetz bestimmt sich die Einordnung eines Stoffes danach, wozu er bestimmt ist und wie er dargeboten wird. Wir bieten PT-141 ausdrücklich als Laborsubstanz an, ohne gesundheitsbezogene Auslobung, ohne Anwendungshinweis und ohne Bestimmung zur Anwendung am Menschen. Die Substanz unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz.

Umgekehrt: Wer ein zulassungspflichtiges Arzneimittel ohne Zulassung in Verkehr bringt oder Laborware mit einer Heilsaussage bewirbt, verlässt den zulässigen Rahmen — unabhängig davon, wie das Etikett beschriftet ist. Genau deshalb finden Sie auf dieser Seite keine Anwendungs- und keine Dosierungsangaben. Die Einordnung im Einzelnen steht im Beitrag Sind Peptide in Deutschland legal?

Analytik — was ein Analysezertifikat belegen muss

Bei einem Peptid, für das es ein hochpreisiges zugelassenes Arzneimittel gibt, lohnt ein genauer Blick auf die Analytik, weil der wirtschaftliche Anreiz zur Streckung entsprechend hoch ist. Ein Analysezertifikat, das etwas aussagt, enthält drei Dinge: eine Identitätsbestimmung (üblicherweise Massenspektrometrie, die das erwartete Molekulargewicht bestätigt), eine Reinheitsbestimmung (üblicherweise HPLC mit ausgewiesenem Chromatogramm) und eine Chargennummer, die mit der Beschriftung des Vials übereinstimmt.

Fehlt eines dieser drei Elemente, belegt das Dokument nichts Prüfbares. Ein Zertifikat ohne Chargenbezug lässt sich jedem beliebigen Vial beilegen.

Für unsere Ware ist die Reinheit per HPLC bestimmt und von Janoshik Analytical unabhängig geprüft: ≥ 99 %, bezogen auf die geprüfte Charge und den Zeitpunkt der Prüfung. Chargennummer (LOT) und Verfallsdatum (EXP) stehen auf dem Etikett des Vials. Ein chargenbezogenes COA liegt jeder Lieferung bei. Online ist derzeit kein Download eingerichtet.

Die Identität des Moleküls ist davon unabhängig zu beantworten. Sie ergibt sich nicht aus der Chromatographie, sondern aus der Masse: Erst ein massenspektrometrisch bestätigtes Molekulargewicht zeigt, dass der gemessene Hauptpeak tatsächlich Bremelanotid ist und kein ähnlich laufendes Peptid.

Wie wir mit Chargendokumentation umgehen, steht auf der Seite Qualität.

Grundpreis je Milligramm

Der Grundpreis je Milligramm ist die einzige Größe, mit der sich Angebote verschiedener Anbieter vergleichen lassen. Vialpreise sagen für sich genommen nichts, solange die Füllmenge nicht daneben steht: Ein günstiges 5-mg-Vial kann je Milligramm teurer sein als ein teureres 10-mg-Vial. Wir weisen deshalb 4,00 € / mg an jeder Variante aus.

Wenn Sie Angebote vergleichen, rechnen Sie zusätzlich zwei Dinge nach: ob sich die Mengenangabe auf das Peptid selbst oder auf ein Salz bezieht, und ob ein chargenbezogenes Analysezertifikat vorliegt. Beides beeinflusst, was Sie je Milligramm tatsächlich erhalten.

Handhabung im Labor

Vor dem Öffnen sollte das Vial Raumtemperatur erreichen, damit sich auf dem kalten Glas kein Kondenswasser bildet. Das Lösungsmittel — im Peptidlabor üblicherweise bakteriostatisches Wasser — wird langsam an der Innenwand zugegeben, nicht direkt auf das Lyophilisat gestrahlt. Anschließend wird geschwenkt, nicht geschüttelt: Scherkräfte können Peptidstrukturen schädigen.

Lyophilisierte Peptide sind trocken und tiefgekühlt deutlich länger stabil als in Lösung; rekonstituiertes Material wird gekühlt und lichtgeschützt aufbewahrt. Die verbindlichen Werte für diese Charge: Für ungeöffnete Ware gelten die Angaben auf dem Etikett. Für rekonstituiertes Material nennen wir keine pauschale Haltbarkeit, weil sie von Lösungsmittel, Temperatur und Lichtschutz abhängt. Für die Umrechnung von Lösungsmittelvolumen auf Konzentration je Milliliter nutzen Sie den Rechner für Lösungsmittel und Konzentration.

Häufig gestellte Fragen

Was ist PT-141? Ein synthetisches zyklisches Heptapeptid mit dem Freinamen Bremelanotid, das vorrangig am Melanocortin-Rezeptor MC4R ansetzt. Es ist strukturell eng mit Melanotan 2 verwandt.

Wie wirkt PT-141 pharmakologisch? Als Agonist am MC4R, einem überwiegend zentralnervös exprimierten Melanocortin-Rezeptor. Der Angriffspunkt liegt damit im Nervensystem und nicht am Gefäßsystem. Aussagen darüber, was dieses Vial bei einem Menschen bewirkt, machen wir nicht — es ist Laborware.

Ist PT-141 legal? Der Handel als Forschungschemikalie ist in Deutschland zulässig, sofern die Zweckbestimmung eindeutig ist und keine gesundheitsbezogene Auslobung erfolgt. Ein in Deutschland zugelassenes Fertigarzneimittel ist dieses Vial nicht.

Was kostet PT-141? Den aktuellen Preis und den Grundpreis je Milligramm finden Sie oben im Bestellbereich. Vergleichen Sie zwischen Anbietern immer den Preis je Milligramm, nicht den Preis je Vial.

Ist PT-141 dasselbe wie Melanotan 2? Nein, aber die beiden sind eng verwandt. PT-141 unterscheidet sich am C-Terminus und hat dadurch ein anderes Rezeptorprofil: stärker MC4R-gerichtet, schwächer an MC1R.

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Zusätzliche Informationen

Ausführung

10 mg

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